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Time Machine Backup: unzuverlässig 18.10.2009

»Time Machine« ist bei mir nun nicht mehr nur potentiell unvertrauenswürdig (es gibt soweit ich weiß keine Möglichkeit die Integrität des Backups zu prüfen), sondern inzwischen auch offiziell:

Da hat sich einfach mal das Image, in dem mein Backup steckt (Time Machine speichert in einem mitwachsenden Image = Sparsebundle) zerschossen und lässt sich gerade weder mounten, noch reparieren. Glücklicherweise besteht gerade kein konkreter Bedarf für ein Restore, zusätzlich mache ich noch Backups mit einem anderen Tool – von daher ist eigentlich nichts passiert.

Damit bewahrheitet sich wieder eine alte Weiseheit:
Wenn du deine Daten nicht zumindest an 3 verschiedenen Orten hast, hast du im Grunde garkeine Daten.

Arduino ist da 29.07.2009

Juhu, das gewonnene Arduino-Set vom Wettbewerb ist da!

Besten Dank an dieser Stelle nochmal an den Veranstalter Jan von Freeduino und den Sponsor Watterott.

Freeduino Spiel: Meine Idee für Zwangsneurotiker 05.07.2009

Beim Freeduino gibt es gerade einen kleinen Wettbewerb zum Arduino. Das ist ein kleines Microcontrollerboard, für das es eine IDE und einen haufen Zubehör gibt.
Damit kann man z.B. Twitternde Katzenklappen oder andere nützliche Dinge bauen.

Die Einsendungen werden von Lesern bewertet und 5 Arduino Sets verlost.
Die Aufgabe lautet:

Was würdest Du an Gegenständen in Deinem Alltag verbessern, die Dir schon lange auf den Nerv gehen?

Meine Idee hat jetzt nicht wirklich was mit eigenen Problemen zu tun – ;) – aber ich finde den Gedanken schon ganz gut – falls es sowas nicht schon gibt:
Für Menschen mit Zwangsneurosen wie mehrfaches Überprüfen, ob die Wohnungstür abgeschlossen ist, die Kaffee- oder Waschmaschine ausgeschaltet ist, gibt es heute sicherlich technische Möglichkeiten, ihnen ein wenig zu helfen.

Mit einem in der Wohnung verteilten Satz von Sensoren könnte man checken, ob bestimmte Gerätschaften laufen. Der Einfachheit kann man einen Strommesser zwischen Abnehmer und Steckdose setzen. Geräte mit hoher Leistungsaufnahme wie Kaffee- oder Waschmaschinen lassen da ziemlich eindeutige Messungen zu.
Für E-Herd (da kann man nicht einfach was zwischen tun), abgeschlossene Tür oder Fenster müsste man sich dann was anderes Überlegen. Aber das Prinzip wäre ähnlich.

Ein WLAN-Arduino mit Webserver könnte dann die Daten sammeln und über den Router von aussen abrufbar machen, oder sogar Alarme per Email schicken. Ein iPhone oder wäs ähnlich mobiles ließe den Besitzer jederzeit den Status checken, und sich so hoffentlich beruhigen.

Das ganze wäre preislich sicher – in Abhängigkeit der Zahl und Art der Sensoren – eine Sache (inkl. Software) im niedrigen Tausenderbereich. Hört sich erstmal viel an, für Betroffene könnte das jedoch eine neue Lebensqualität sein. Stelle ich mir jetzt mal so vor.

Ja, nein, vielleicht? 16.05.2009

Zur Info: Wenn man auf »Ja« klickt, bricht man das Script tatsächlich ab. Wer hätte das gedacht.

»Sicherheitsfragen« sind unsicher 09.05.2009

Gerade mal wieder ein Account registriert und nun sitze ich schon eine Viertelstunde hier und mir fallen nicht 2 gute »Sicherheitsfragen« ein.

Der Grund ist ganz einfach: Es gibt keine guten Sicherheitsfragen. Denn Sicherheitsfragen sind vom Prinzip her unsicher, weil sie das genaue Gegenteil eines guten Passworts bedeuten:
Die Antwort darf sich nie ändern, sollte nicht zu lang und kryptisch sein, ist oft bei der Eingabe sichtbar und die Frage selbst gibt einen sehr guten Hinweis zur Eingrenzung der Antwort.

Da bringt kein noch so gutes Passwort irgendwas, wenn es mit der Antwort auf die Frage nach Lieblings-farbe, -Verein oder des ersten Autos, die aus einer einer Menge von 10 oder vielleicht 50 möglichen Antworten stammen, umgangen werden kann.
Die gängigen vorgegebenen Sicherheitsfragen sind außerdem der größte Schrott: Mädchenname der Mutter, Geburtsort, Lieblingssport. Sachen, die jeder aus dem Bekanntenkreis weiß, oder man in Zeiten von Blogs, Twitter und Social Networks meist mit ein paar Klicks herausfinden kann und genauso bei allen anderen Anmeldungen angeben soll.

Das ist so ähnlich, wie wenn Captain Picard vor versammelter Brückenbesatzung samt Praktikanten Fähnrich sagt: »Sicherheitsautorisation zum Abwerfen das Warpkerns: Picard Alpha Tango Zwei.«

Nicht zuletzt die Frauen Palin oder Hilton durften am eigenen Leibe Account erfahren, wie blöd Sicherheitsfragen (oder einfach schlechte Passwörter) sind.

Und was hab ich jetzt eigentlich mit meinen 2 Sicherheitsfragen gemacht?
Hab' mir von meinem Passwortverwaltungstool 2 kryptische Buchstabenfolgen erzeugen lassen und gespeichert. Da hab' ich jetzt quasi 3 Passworte für 1 Account. Aber immernoch sicherer als Mutters Nachname.

Feed-Items aus dem Google Reader Cache löschen (oder zumindest überschreiben) 10.04.2009

Der Google Reader ist ein sehr beliebter, und meiner Meinung nach sehr guter Feed-Reader.
Ein sehr cooles Feature ist der Cache, der es den Lesern ermöglicht, bis zum Zeitpunkt des ersten Abonnieren eines Feeds beim Google Reader zurück zu scrollen.

Ein Problem macht dieser Cache jedoch: Es ist für Feed-Publisher nicht ohne Weiteres möglich einmal gecachte Einträge wieder zu löschen. Was einmal rein geht, bleibt also für immer drin.
Das ist schon ärgerlich, wenn man ggf. irgendwie doppelten Inhalt, Testeinträge, Spam, unbezahlte ungekennzeichnete Werbung, versehentlich zu früh veröffentlichte Einträge, Postings mit wüsten Beschimpfungen, Postings im stark alkoholisierten Zustand annähernd ohne Grundregeln der Grammatik oder Sinn, Einträge der neuen Ex-Freundin mit »Arschloch. Die Bank PIN lautet: 5543« – oder sonst wie unerwünschte Inhalte – hat, die nun auf Ewigkeit von jedermann abrufbar bleiben.

Ich hatte mir vor ein paar Tagen selbst ein kleines Problem gemacht, indem ich die Subdomain eines Blogs entfernen wollte. Mittels permanent Redirect und die entsprechenden Einstellung in der Software zu ändern, dachte ich, wäre alles in Butter. Leider war dem nicht so.
Durch die Änderung der guid der Feed-Items von www1.domain.com auf domain.com sahen alle Einträge für den Google Reader nach neuem Content aus, und ZACK! hatte ich 10 doppelte Einträge, die ich quasi nie wieder rausbekomme. Sieht ganz schön doof aus.

Nun, ein kleiner Workaround ist mir zumindest eingefallen:

»Data rot« (Datenfäule) oder: die exponentielle Datenverwesung (updated) 31.03.2009

Ich war gerade etwas überrascht, keine etablierte Übersetzung des Begriffs »data rot« zu finden, was ich hier dann mal mit Daten-Fäule oder -Verwesung selbst festhalten würde.
Datenverwesung ist ein Thema, das uns wohl in den nächsten Jahrzehnten zunehmend beschäftigen wird, wenn wir nicht in die Geschichte als »das große schwarze Loch« eingehen wollen.

Hurra, hurra, das Blog ist wieder da 21.03.2009

Ehrlich gesagt, ist es jetzt überhaupt erstmal da.
Nach zwei-drei anfänglichen Einträgen im Blog (damals noch unter de.pixelpope.com) – quasi ohne Namen, ohne eigenes Layout, ohne eigentliche thematische Idee – war dann auch wieder schnell eine ganze Weile Ruhe.

Das soll jetzt ein bisschen anders werden, denn neben einem passenden Namen gibt's auch ein eigenes minimalistisches Theme und dann hoffentlich auch demnächst mehr Ideen und Musse, um ein paar Gedanken und Inhalte aus dem Technologie-, Internet-, und Super-Off-Topic-Bereich zu liefern. :)

Blogroll undso Kram (und auch Kommentare) kommen später, weil ich das Design ohne Seitenspalte eigentlich ganz cool finde, aber irgendwie braucht man sie dann ja doch...

Hurra, hurra, dmig ist wieder da 19.04.2007

Designmadeingermany ist nach einer mehrwöchigen, unfreiwilligen Pause endlich wieder da.
Grund waren Probleme mit 1&1. Kenne ich irgendwoher.

Wie schnell ist eine neue Website im Google Index? 03.04.2007

Nachtrag (2008):
Die Zahlen haben sich inzwischen wieder verändert. Durch die Verwendung von XML-Sitemaps und häufig aktualisiertem Inhalt kann man Google dazu bewegen, etwas öfter vorbei zu schauen und eine Seite ggf. schon nach ein paar Stunden in den SERPs zu berücksichtigen.


Eine typische Frage, die man von Menschen hört, die eine neue Website haben, oder man sich bei neuen eigenen Seiten mal selbst stellt: Wie lange dauert es, bis eine komplett neue Website von Spidern von Google (oder Yahoo, MSN, etc.) überhaupt besucht, indiziert, und in dessen Index für Suchergebnisse berücksichtigt wird?

Kurze Antwort: Kommt drauf an.

Lange Antwort: Kommt drauf an.

Es gibt z.B. die Möglichkeit eine Website/URL manuell anzumelden.
Vergesst es. Das dauert ewig. 3 Monate ist da garnichts.

Schnellere Möglichkeit (auf die man natürlich nicht immer Einfluß hat): Website von irgendwo verlinken.
Die Bots der Suchmaschinen finden neue Seiten nämlich viel lieber von alleine.
Faustregel: Ein Link von einer »wichtigen«, oft aktualisierten, Seite macht eine neue Site schneller bekannt.
Im Idealfall ist die neue Site ja für themenrelevante Seiten interessant. Da kann man ja mal nett Bescheid geben. Aber bitte nicht in Blogs oder Foren rumspammen. Da hat man es sich schnell verscherzt.

Dabei ist noch zwischen interner Verlinkung (also innerhalb der selben Domain) und externer (zu anderen bzw. Subdomains) zu unterscheiden. Ersteres geht, da angenommen wird, dass die Seite zum eigenen Angebot gehört, schneller.

Meine Erfahrungswerte:

  • Interne Verlinkung: ca. 36 Stunden
  • Externe Verlinkung: ca. 2-3 Tage

Klar dürfte sein, dass diese Werte je nach »Wichtigkeit« einer Site, mehr oder weniger stark nach oben oder unten variieren, sprich: Oft und regelmäßig neuer Inhalt und eine gute eingehende Verlinkung helfen wie immer.